Drei-Talsperren-Marathon

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DREI TALSPERREN MARATHON
2022 in Eibenstock
laufen und radeln im Welterbe
Montanregion Erzgebirge
Unsere neuen Sponsoren
Unsere treuen Sponsoren
ERGEBNISSE 2021

  • Urkundendruck
  • Finisher Clip
STARTSCHUSS ZUM MARATHON
IMPRESSIONEN vom Tag
Impressionen vom Wettkampftag


Imagefilm zum DTM
Unser erfahrener Partner für eine reibungslose Sportveranstaltung
Danke für eure Treue
Zuverlässig, im Hintergrund unauffällig agierend, wertet ihr Jahr für Jahr unsere Großveranstaltung mit  etwa 1200 Teilnehmehmern in 6 Lauf- und Raddisziplinen auf.
So können wir uns auf unsere Vorbereitung und Durchführung eines attraktiven und anspruchsvollen Landschaftslauf über die drei Talsperren Eibenstock, Carlsfeld und Sosa im Erzgebirge konzentrieren.
26. Drei-Talsperren – Marathon war mehr als Volkssport
26. Drei-Talsperren – Marathon war mehr als Volkssport

Es war klar, dass nach dem absoluten Teilnehmerrekord zum Jubiläumsmarathon in diesem Jahr keine neue Bestmarke erzielt werden konnte. Auch hat Corona sicher seinen Beitrag dazu geleistet, wenn fast alle vergleichbaren Veranstalter 15% bis 20% weniger Meldungen als im Durchschnitt der letzten für verzeichneten. Bei 1106 Anmeldungen gab es 954 Finisher. Bei den Läufern war die Veranstaltung wieder International. Einige Teilnehmer kamen aus Belgien, Österreich und Tschechien. Damit kann der veranstaltende Marathonverein Eibenstock e.V. mehr als zufrieden sein. Glücklicherweise gab es kaum Unfälle. Ein Teilnehmer auf der 30 km Radstrecke musste nach der Erstversorgung durch die Bergwacht aufgrund seiner Schürfwunden und Prellungen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch wenn es morgens noch ein wenig Nieselregen gab, meinte es das Wetter mit den Athleten gut. Während der Wettkämpfe kam sogar etwas die Sonne heraus. So war es wieder ein Fest des Volksports auf höchstem Niveau.
Ehrengast Waldemar Cierpinski war an diesem Tag ein gefragter Mann, der mit seiner bemerkenswerten Schlichtheit ein Olympiasieger zum Anfassen war. Der Doppelolympiasieger von 1976 und 1980 sprach mit vielen Teilnehmern, stand für hunderte Fotos zur Verfügung und gab viele Autogramme. Er lobte die Veranstaltung am Ende des Tages wegen der familiären Atmosphäre und der tollen Organisation. Mit großem Interesse wurden seine Interviews verfolgt. Er begab sich zwischendurch auch auf die Strecke, was ihm offensichtlich Respekt abnötigte: „Wenn man durch diese Berg- und Talstrecke gelaufen ist, weiß man was man gemacht hat.“ Dies aus seinem Munde zu hören, unterstreicht den Anspruch dieser Sportveranstaltung.
Moderator in diesem Jahr war Steffen Großer vom Läuferbund Schwarzenberg, der im Stadion für Information sorgte und natürlich bei den Ansagen zu den Zieleinläufen die Sportler noch einmal kräftig anfeuerte. Sportlich gab es wieder tolle Leistungen. Im Marathonlauf gab es mit Lokalmatador Tino Anwand aus dem benachbarten Albernau einen neuen Gesamtsieger. Mit 3:06:02 h konnte er sich gegen Ringo Straßburg von der LG Vogtland mit dem dünnen Vorsprung von 40,5 Sekunden durchsetzen. Dritter wurde Christian Jakob vom LC Auensee Leipzig in 3:12:41h. Auch bei den Damen gab es eine neue Gesamtsiegerin. Laura Lassel vom WSV Viechtach / Bayronman e.V. gewann in 3:37:28h deutlich vor Anna Böttcher aus Dresden (3:48:58h) und Jacqueline Kaldenhoff von den MW Runners (3:55:39). Der teilweise regennasse tiefe Boden sorgte dafür, dass neue Streckenrekorde an diesem Tag außer Reichweite lagen.
Beim Königsrennen der Raddisziplinen über 100 km gewann einer, der schon seit vielen Jahren am DTM teilnimmt und immer mit vor dabei ist. Guido Aßmann vom Team Bauer-Werner gewann in 3:32:19h vor Kevin Büschel vom Team STEIN-bikes/Vogtlandbikes e.V. denkbar knapp mit 2,5 Sekunden Vorsprung vor Mike Baumann bzw. mit 10,2 Sekunden vor Mike Baumann vom Team Bauer Werner und das bei diesen Bedingungen. Letzterer setzte sich im Zielsprint gegen den Eibenstocker Kai Leidenberger durch, der an diesem Tag das Podium nur knapp verpasste, dafür aber mit seiner tollen Leistung Zweiter in seiner Altersklasse wurde. Bei den Damen siegte Kerstin Kuhnlein vom RVC Trieb in 4:07:16h und setzte sich gegen Manja Seemann vom SV Remse (4:13:13h) und Dörte Martischewsky vom Team Lucky Bike (4:22:26h) mit deutlichem Vorsprung durch.
Auch für die einheimischen Starter gab es wieder viel Grund zum Jubel. In Ihren Alterklassen gewannen jeweils Christoph Lindner aus Eibenstock (Mu23 – 30 km Rad), Ulrich Herrmann vom Marathonverein Eibenstock e.V. (M65-69 – Marathon), und Hanna Sauerbaum von #goforAlex Carlsfeld (wJug - Halbmarathon), Dominik Neubert Eibenstock (mJug – 8km) und Susanne Zimniok Run4Balance (W35-39). Zweite Plätze gab es über 50 km Rad für Claudia Kuschinske vom Henka Race Team (WSen2) und Katharina Baumgärtel vom SC Carlsfeld e.V. (WSen3). Bronzemedaillen holten zudem Steffen Unger aus Sosa (MSen3 – 100 km Rad), Nick Uhlig Eibenstock (Mu23 – 30 km Rad), Benjamin Koch Eibenstock (M30-34 – 8 Km) und Selina Hartig Eibenstock (W20-29 – 8km).
Rundherum war viel los auf der Bretschneider-Sportstätte und dem Kleinfeld. Es gab so viele Aussteller wie noch nie. Der Flugsimulator von Fundora, das Kindersportabzeichen Flizzy vom Kreissportbund, dass wieder vom Run4Balance e.V. abgenommen wurde, und die Kinderfahrradparcours waren dabei die Hauptattraktionen. Das Catering übernahm der Feuerwehrverein Eibenstock e.V., die Bäckerei Grüllich und Fischfeinkost Kieß. Wie im vergangenen Jahr stellte die Videoleinwand von den Fernsehmedien Carlsfeld eine große Bereicherung dar. Auf dem großen Sportplatz wurden die Starts, die Interviews und auch die Ergebnisse live übertragen, so dass man stets alles aktuell mitverfolgen konnte. Auch die Imagefilme der Sponsoren und der Stadt wurden immer wieder gezeigt. Am Abend zuvor gab es ein Auftaktevent mit Live-Musik von der tschechischen Band BEEGO mit tollem Gesang. Obwohl es freien Eintritt gab, die Catering-Stände bereits geöffnet hatten und der Auftritt sehr professionell war, kamen nur wenige Zuschauer. Gerade in Coronazeiten hoffte man auf großes Publikumsinteresse. Das ist sehr schade. Es ist wohl fraglich, ob dies zukünftig noch Sinn macht. Das ist der einzige Wermutstropfen, der bei dieser schönen Veranstaltung zu vermelden war.
Ein großes Problem stellten die vielen Straßensperrungen dar, die durch die Schließung der B 169 bei Stützengrün verschärft wurden und manchen Sportler zur Verzweiflung brachten. Für den einen Tag mussten sämtliche Umleitungsbeschilderungen quasi umgedreht werden und hat viele vor allem Einheimische irritiert. Im nächsten Jahr hofft man auf mehr Rücksicht bei den Verkehrsplanungen.
Ein großes Lob gilt wiederum den über 180 Helfern dieses Großevents. Sie kamen wieder aus allen Orten entlang der Strecke und haben wesentlich mit viel Initiative und Engagement zu Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen. 3 Musikkapellen (Feuerwehrkapelle Carlsfeld, Köhlermusikanten Sosa und Schalmeienzug Eibenstock) sorgten für Stimmung an der Strecke. Ein besonderes Lob geht auch an die Stadtverwaltung insbesondere an den Bauhof, der trotz Personalengpass eine nicht wegzudenkende Hilfe war. allen Helfern muss ein herzliches Dankeschön ausgesprochen werden. Ohne sie wäre ein solches Sportereignis in dieser Dimension nicht möglich. Nur wegen Ihnen ist der Drei-Talsperren-Marathon das größte Volkssportevent des Erzgebirges.

JEDER kann bei uns mitmachen ...
    du kannst laufen ...
         oder Radfahren, mit Mountainbike oder "normalem" Fahrrad ...
Einen Stadtmarathon- oder Halbmarathon zu laufen, kann wohl (fast) jeder. Den Drei-Talsperren-Marathon zu meistern, ist eine Herausforderung.
Wir laden dich ein, bei unserem Event das Weltkulturerbe per Pedes oder per Rad zu erkunden.
Trag dich ein in die Starterliste, es wird ein besonderes Erlebnis!

Eine Übersicht über die angebotenen Strecken findest du gleich hier unten:
Das Erzgebirge ist Weltkulturerbe

Die Unesco hat die Montanregion Erzgebirge/Krusnohorí zum Weltkulturerbe erklärt, das historische Bergbaugebiet sei von universellem Wert.
Im Westerzgebirge bei Eibenstock weisen zahlreiche Sachzeugen auf die einstmalige Förderung und Verarbeitung von Zinn hin. In der Bergbaulandschaft liegen unmittelbar nebeneinander Raithalden und Wassergräben zur Erzauswaschung, die noch heute vom obertägigen Zinnseifenbergbau zeugen. Verarbeitet wurde das Zinn in den umliegenden Eisenhämmern.

Streckenbeschreibung
Der Marathon
durch die reizvolle Erzgebirgslandschaft führt über die drei Staumauern der Talsperren Eibenstock, Carlsfeld und Sosa, vorbei am Blauenthaler Wasserfall (dem größten Wasserfall Sachsens).
Dieser Erzgebirgsmarathon ist einer der schönsten und auch schwersten Landschaftsläufe Deutschlands, wahrscheinlich aber der härteste Marathon Sachsens. Seit 1996 wird der Drei-Talsperren-Marathon in Eibenstock bereits veranstaltet. Gelaufen wird im Naturpark Erzgebirge-Vogtland, das jetzt zum Weltkulturerbe Montanregion gehört. Der Marathon in Eibenstock führt die Läuferinnen und Läufer über die Talsperren in Carlsfeld, Sosa und Eibenstock. Also über 3 Talsperrenmauern, über Berge mit toller Aussicht und durch romantische Täler.
Insgesamt wird beim Drei-Talsperren-Marathon in Eibenstock auf 6 Strecken ein tolles Sportevent geboten.

Die 50km-Rad Strecke
wird am meisten frequentiert und verläuft durch viel Wald, über die Staumauern der Talsperre Weiterswiese, dem Stausee Sosa und der Talsperre Eibenstock. Nach dem Start ungefähr einen Kilometer auf Strasse durch Eibenstock, bevor es durch den Wald bergauf nach Carlsfeld geht. Dort kurzzeitig etwas flacher und weiter bergauf Richtung Grenze zur Tschechei und zum höchsten Punkt des Wettkampfes dem Auersberg mit 1019 Metern. Dannach sind rasante Abfahrten angesagt. Die Strecke führt uns dann zum tiefsten Punkt des Wettkampfes bevor es wieder bergauf zum Ziel in Eibenstock geht.
Details
Start:Eibenstock
Ziel:Eibenstock
über:Carlsfeld, Talsperre Weiterswiese, Auersberg, Talsperre Sosa
Länge:50,4 km
Höhenmeter :1140 m
Höhenmeter :1140 m
Schwierigkeitsgrad: mittel, man sollte trainiert sein
geeignet für:MTB
Strasse:20%Radweg   (Asphalt):✗0%  Forst- und Waldweg:80%

Neben den beiden Marathon-Disziplinen können sich weniger geübte und jüngere Läufer auf der acht Kilometer langen Kurzstrecke beweisen.





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