DM 2014
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Die Großveranstaltung hat erneut mehr als 1000 Radsportler und Läufer an den Auersberg gelockt.  Zugleich gab es die dritte Auflage der sächsischen Behördenmeisterschaft. Insgesamt 1159 Aktive haben sich am Sonnabend bei Sonnenschein von der Eibenstocker Bretschneider-  Sportstätte aus auf dem Rad oder zu Fuß auf die verschiedenen Strecken des 19. Drei-Talsperren-Marathons  begeben. Einer krönte sich am Ende selbst zum König der Läufer: Holger Zander. Der Mann vom Läuferbund  Schwarzenberg bewältigte die Marathon-Distanz in 3:00:34 Stunden und feierte damit in und um Eibenstock seinen  dritten Sieg in Folge.  "Das Bergauf-Bergab liegt mir eigentlich. Anfangs ging es auch ganz locker, aber die letzten sieben, acht Kilometer waren dann  schon hart. Über diese Distanz merkt man hinten raus jeden Meter", sagte der 40-Jährige. Mit seiner Zeit war er zufrieden. "Für  diese Strecke ist die so in Ordnung - und gewonnen ist gewonnen." Zanders Triumph fiel dabei ganz souverän aus, hatte er doch mehr als 15 Minuten auf den zweitplatzierten Tino Hünig vom LV Limbach herausgelaufen. Dritter wurde Domenico Löffler, der diesmal für den Läuferbund Schwarzenberg antrat. "An Holger Zander habe ich mich nicht orientiert", erklärte Löffler, der für  sich allein gekämpft hat, und ergänzte: "Von den 842 Höhenmetern habe ich jeden einzelnen Meter gespürt." Auf der Marathon- sowie der Halbmarathon-Distanz waren auch wieder Sportler aus sächsischen Amtstuben unterwegs, die am Auersberg zum  dritten Mal ihre Behördenmeisterschaft ausgetragen haben. Den langen Rad-Kanten über 100 Kilometer entschied ein Brünloser Duo für sich. Ganz oben auf dem Podest stand mit  Sebastian Stark vom Gelenauer Team TBR-Werner der Sieger von 2013. Seine Zeit: 3:21:14 Stunden. Der 27-Jährige war froh, es  erneut geschafft zu haben. Die Strecke sei nicht ohne. "Immerhin muss man gleich zweimal den Auersberg bezwingen." Knapp  hinter ihm fuhr sein jüngerer Bruder Immanuel Stark (3:21:31 h) ins Ziel. "Die Strecke ist relativ wellig, es gibt glatte und hügelige Abschnitte, und die 100 Kilometer ziehen sich ganz schön", so der 19-Jährige. Mit Guido Aßmann (3:22:18 h) vom RSV Erzgebirge war auch der Dritte für das Team TBR-Werner unterwegs. Lutz Metzner vom Team Bike Store Raschau hat die 50 Kilometer unter die Räder genommen und bei den Senioren 2 Bronze  eingefahren. Auch der 44-Jährige ist beim Drei-Talsperren-Marathon ein "Wiederholungstäter". "Ich bin zum dritten Mal dabei  gewesen und stand jedes Mal auf dem Podest." Knapp verpasst hat Silke Grunert aus Lauter einen Platz auf dem Treppchen. Ihr blieb bei den Seniorinnen 2 "nur" der 4. Rang. "Bis auf den letzten Anstieg ging die Strecke eigentlich. Insgesamt hat es mir sehr  viel Spaß gemacht", erklärte die 43-Jährige, die gleichfalls für das Team Bike Store Raschau fährt. Rico Anger - Vorsitzender des DTM im Interview Welche Vorteile bringen die erstmals ausgegebenen Startnummern mit einem integrierten Zeitmesstransponder? Wir fragen die Sportler jedes Jahr, welche Verbesserungsvorschläge sie haben. Da kam unter  anderem diese Anregung. Beim alten System war der Aufwand einfach größer. Darüber hinaus  kann jeder Aktive, der sich während der offiziellen Frist angemeldet hat, die Startnummer mit  seinem Vornamen drauf als Erinnerung behalten. Dafür haben wir das übliche Werbepräsent  weggelassen. Wie sieht es mit dem Thema Straßensperrungen aus? Die bleiben ein Problem. Denn während der Vollsperrung ist eine An- und Abreise nur Richtung  Schönheide möglich. Soll es deshalb nächstes Jahr eine zusätzliche Brücke geben? Stimmt. Das ist unser großes Ziel für den 20. Drei-Talsperren-Marathon im kommenden Jahr. Wir  müssen uns für die Zukunft rüsten. Mehr Polizeipräsenz wird es ja sicher auch nicht geben. Gab es in diesem Jahr aufgrund der vorhergehenden Regenfälle Stürze? Ja, es gab einige Verletzte. Wir hatten 5 Krankenhauseinlieferungen. die meisten Sportler konnten aber das Krankenhaus wieder verlassen. UNSER DANK geht an die Sportlerin Katrin Richter.  Sie hat am 8 km- Lauf teilgenommen, war ganz gut unterwegs. Sie hatte sich um ihre Mitstreiterinnen an der Strecke  gekümmert, sie waren zusammengebrochen und ein Krankenwagen musste gerufen werden. Als Karin dann weiter lief, kam sie mit 20 Minuten Verspätung ins Ziel! Schade, im nächsten Jahr klappts dann besser. Dieses Jahr - herzlichen Dank! Wir wünschen den Sportlern eine rasche Genesung und alles Gute!  Splitter 212 Helfer sind am Sonnabend im Einsatz gewesen. Sie kamen unter anderem aus 20 Vereinen. Mit dabei waren Mitglieder der  Feuerwehren Sosa, Wildenthal, Eibenstock und Carlsfeld. Eine Dankeschön-Veranstaltung für die Helfer gibt es im November im Kunsthaus in Eibenstock. 40 Kisten Mineralwasser und 20 Kisten Cola wurden von den Aktiven verbraucht. Hinzu kamen 130 Liter Schleim, 10 Kilogramm Äpfel, mehr als 300 Kilo Bananen und gut 140 Kilo Mandarinen.  Mit 1019 Metern ist der Auersberggipfel der höchste Punkt der Strecke. Die 100-Kilometer-Radler haben insgesamt 2219  Höhenmeter überwunden. Auf den 50 Kilometern waren es 1094. Die Marathonläufer meisterten 842 Höhenmeter.  15.000 bis 20.000 Euro steckt der Marathonverein - neben viel Zeit und Fleiß - in die Organisation der Veranstaltung. Ein großer  Teil davon ist für Genehmigungen und Gebühren nötig.
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Gesamtsieger
Erste Plätze
Zweite Plätze
Dritte Plätze
Zieleinlauf
Impressionen